MOHAMMAD RAHSEPAR – Iranian refugee came to Germany to seek asylum – shelter – protection

he committed suicide by hanging himself

in a refugees camp in

Würzburg – Bayern – Germany

on 28 January 2012

29.01.2012 – Tod eines Flüchtlings in Würzburger Asylbewerberheim

Mohammad Rahsepar und wohnte im Gebäude 305, Zimmer 321, der Emery-Kaserne. Herr Rahsepar war 30 Jahre alt und wurde in der iranischen Stadt Ahvaz geboren. Nach seiner Flucht hielt er sich einen Monat lang im Auffanglager Zirndorf auf, um dann in Würzburg einquartiert zu werden. Dort wohnte er für sieben Monate. Seine Ehefrau und sein Kind halten sich weiterhin im Iran auf.

Ein Zimmernachbar klärte uns in einem Telefongespräche darüber auf, dass Herr Rahsepar sich letzte Nacht gegen 1 Uhr in seinem Zimmer einschloss. Nachdem die Mitbewohner mehrmals klopften und die Tür nicht aufgemacht wurde, riefen sie den Hausmeister, der vergeblich versuchte, die schwere Eisentür aufzubrechen. Dann wurde die Polizei gerufen, und nachdem auch diese erfolglos war, holte man die Feuerwehr. Ihr gelang es schließlich, sich Zugang zu verschaffen, doch man konnte nur noch die Leiche vorfinden. Herr Rahsepar hatte sich mit einem Laken in seinem Zimmer selbst erhängt.

http://old.united4iran-bayern.de/node/247

13.02.2012 – Protest der Flüchtlinge in Würzburg und Nürnberg

Heute fand in Würzburg eine Demonstration für die Rechte von Asylbewerbern in Bayern statt. Der Protestzug begann am Hauptbahnhof und führte weiter durch die Innenstadt, wo eine Kundgebung am Vierröhrenbrunnen abgehalten wurde. Auch in Nürnberg versammelten sich zahlreiche Menschen bei klirrender Kälte vor der Lorenzkirche zum Protest.

Die Teilnehmer haben des verstorbenen Asylbewerbers Mohammad Rahsepar gedacht und bessere Bedingungen für Flüchtlinge in Bayern gefordert. Mohammad Rahsepar hatte sich am 29. Januar in der Würzburger Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber das Leben genommen. Einige seiner Mitbewohner führen seine Verzweiflung, die ihn schließlich zum Selbstmord veranlasste, auch darauf zurück, dass er nach den traumatischen Erlebnissen und der politischen Verfolgung in seiner Heimat in Bayern nicht angemessen unterstützt wurde.

http://old.united4iran-bayern.de/node/249

Bayerischer Flüchtlingsrat :
Suizid eines Flüchtlings im Würzburger Flüchtlingslager

In der Nacht zum Sonntag [29.Jan.2012] hat sich ein iranischer Flüchtling in dem Würzburger Flüchtlingslager das Leben genommen. Die “Internationale Föderation Iranischer Flüchtlinge” erklärte, Grund für den Suizid sei die “menschenunwürdige Situation” in der Unterkunft gewesen. Michael Stich, der sich im Missionsärztlichen Klinikum in Würzburg um die medizinische Versorgung der Flüchtlinge vor Ort kümmert, sagt “Die Gemeinschaftsunterkünfte machen krank”. Kein Bundesland gehe so schlecht mit Flüchtlingen um wie Bayern. Auch der Bayerische Flüchtlingsrat fordert seit langem, dass die menschenunwürdige Lagerpflicht für Flüchtlinge endlich abgeschafft wird.

Do 08.03.12 21:45 – SENDUNG ‘KONTRASTE’

Ein Tod aus Verzweiflung – Bayerns gnadenlose Asylpolitik

Der Selbstmord des iranischen Asylbewerbers Mohammad Rahsepar zeigt, welche Folgen die „Abschreckungspolitik” der Bayerischen Landesregierung haben kann. Wer Asyl sucht, steht unter dem den Schutz des Grundgesetzes. Doch in Bayern gilt: Asylbewerber werden abgeschreckt, mit Massenunterkünften, in denen sie jahrelang dahinvegetieren. Viele Asylbewerber, traumatisiert in den Ländern, aus denen sie geflohen sind, leiden an den kasernenartigen Unterkünften und ihrer Perspektivlosigkeit. Menschenwürdige Alternativen, die keinen Cent mehr kosten würden, lehnt die Landesregierung rigoros ab.

http://www.rbb-online.de/kontraste/archiv/kontraste_vom_08_03/ein_tod_aus_verzweiflung.html
 

گزارش تلویزیون آلمان در باره دلایل و زمینه های خودکشی محمد رهسپار، پناهجوی ایرانی

مجله سیاسی تلویزیونی “کونتراسته- KONTRASTE” در برنامه هشتم مارس 2012 که از شبکه اول تلویزیون آلمان پخش شد در یک گزارش موشکافانه و انتقادی به بررسی دلایل خودکشی محمد رهسپار پناهجوی ایرانی در هایم(کمپ) پناهجویان در شهر وورتسبورگ آلمان پرداخت و سیاست دولت ایالتی بایرن در برخورد با مسئله پناهجویان را “بیرحمانه و سنگدلانه” توصیف کرد.
“اِوا پتلر” پزشکی که بطور داوطلبانه به هایم پناهجویان در وورتسبورگ سرکشی میکند: “سالهاست که ما باید این اتهام را بر علیه دولت ایالتی بایرن تکرار میکنیم که آنها واقعیت و شدت سنگینی شرایط زندگی پناهجویان و اینکه تا کجا شأن و منزلت انسانی آنها را پایمال میکند، نمی بینند و نمی خواهند که ببینند.”

http://www.if-id.de/New/index.php?option=com_content&task=view&id=10090&Itemid=45