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DVAsyl § 7, Absatz (5)

sagt wörtlich:

“(5) 1 Bei der Verteilung und der Zuweisung ist neben der Haushaltsgemeinschaft von Ehegatten und ihren minderjährigen ledigen Kindern oder sonstigen humanitären Gründen von gleichem Gewicht auch den Belangen der öffentlichen Sicherheit und Ordnung Rechnung zu tragen. 2 Durch die Verteilung und die Zuweisung soll auch die Begehung von Sicherheitsstörungen unterbunden oder verhütet werden. 3 Die Verteilung und die Zuweisung darf die Rückführung der betroffenen Personen nicht erschweren;

soll die Bereitschaft zur Rückkehr in das Heimatland fördern.”

zitiert aus

Verordnung zur Durchführung des Asylverfahrensgesetzes, des Asylbewerberleistungsgesetzes und des Aufnahmegesetzes
(Asyldurchführungsverordnung – DVAsyl)

Vom 4. Juni 2002 –

Verordnung zur Durchführung des Asylverfahrensgesetzes, des Asylbewerberleistungsgesetzes und des Aufnahmegesetzes (Asyldurchführungsverordnung – DVAsyl) vom 4. Juni 2002 (GVBl S. 218, BayRS 26-5-1-A), zuletzt geändert durch Verordnung vom 11. Januar 2012 (GVBl S. 19)

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im Grundgesetz ARTIKEL 16 verankert war von Mai 1949 bis Juni 1993
(1) [1] Die deutsche Staatsangehörigkeit darf nicht entzogen werden. [2] Der Verlust der Staatsangehörigkeit darf nur auf Grund eines Gesetzes und gegen den Willen des Betroffenen nur dann eintreten, wenn der Betroffene dadurch nicht staatenlos wird.
(2) [1] Kein Deutscher darf an das Ausland ausgeliefert werden.
[2] Politisch Verfolgte genießen Asylrecht.
 
dieses Grundrecht auf Asyl gibt es im Grundgestz nicht mehr; heute sagt das  Grundgesetz nur noch:
 
(1) [1] Die deutsche Staatsangehörigkeit darf nicht entzogen werden. [2] Der Verlust der Staatsangehörigkeit darf nur auf Grund eines Gesetzes und gegen den Willen des Betroffenen nur dann eintreten, wenn der Betroffene dadurch nicht staatenlos wird.
(2) [1] Kein Deutscher darf an das Ausland ausgeliefert werden
[2] weggefallen
 
Näheres in Wikipedia unter ‘Asylkompromiss’

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hilfreiche Informationen für Flüchtlinge in Bayern beim Bayerischen Flüchtlingsrat 

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das Urteil vom Bundesverfassungsgericht vom 18. Juli 2012


Bundesverfassungsgericht - Pressestelle -

Pressemitteilung Nr. 56/2012 vom 18. Juli 2012
Urteil vom 18. Juli 2012
1 BvL 10/10
1 BvL 2/11
Regelungen zu den Grundleistungen in Form der Geldleistungen
nach dem Asylbewerberleistungsgesetz verfassungswidrig